Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand Januar 2026
§1 Geltung
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Hundeschule „alltagshunde-franken.de“ (nachstehend Hundeschule genannt) gelten für sämtliche Angebote der Hundeschule.
Mit jeder Anmeldung zu einem der Angebote der Hundeschule akzeptieren Sie die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und der Hundeschule.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistung
Vertragsgegenstand der Leistung der Hundeschule sind alle Angebote.
Die Teilnehmeranzahl ist bei allen Angeboten der Hundeschule begrenzt. Die Vergabe richtet sich nach dem Eingang der Anmeldung.
Bei dem zwischen der Hundeschule und dem Kunden geschlossenen Vertrag handelt es sich um einen Dienstleistungsvertrag mit dem Ziel, dem Kunden bestimmte Inhalte zu vermitteln. Der Kunde erhält von der Hundeschule lediglich Handlungsvorschläge. Die Hundeschule schuldet keinen Erfolg oder das Erreichen bestimmter Ziele, sofern diese nicht ausdrücklich zugesichert sind. Die Teilnahme an den Übungen während der Kurse und Einzelstunden, die spätere Durchführung der Handlungsvorschläge sowie die Entscheidung, ob der Kunde seinen Hund Übungen unangeleint durchführen lässt, liegen im Ermessen des Kunden und erfolgen auf eigenes Risiko.
Das Training wird sich an den jeweiligen Bedürfnissen des Kunden und den Möglichkeiten des Hundes nach seiner Rasse, seinem Alter, seinem Geschlecht und seinen körperlichen Voraussetzungen orientieren.
§ 3 Vertragsabschluss
Mit der Anmeldung zu einem Angebot der Hundeschule bietet der Kunde verbindlich einen Vertragsabschluss an. Die Anmeldung, für die jeweilige Angebote kann persönlich, per Post, telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Verbindliche Anmeldungen für Folgetermine und offene Gruppen können mündlich, telefonisch, schriftlich oder elektronisch (per Mail) erfolgen.
§ 4 Rücktritt vom Vertrag durch den Kunden
1. Sagt der Kunde Einzeltrainingstermine oder Gruppenstunden/Kurse), für den er angemeldet war, nicht mindestens 24 Stunden vor dem Trainingstermin ab, ist die Vergütung für die Stunde durch den Kunden im Sinne der §§ 611, 615 BGB zu zahlen, da Termine in der Regel so kurzfristig nicht neu vergeben werden können.
2. Werden Seminare und Kurse weniger als 14 Tage vor Beginn abgesagt, wird die Vergütung für den Kurs abzüglich einer Bearbeitungs-/Ausfallgebühr von 30,00 € zurückerstattet. Bei Absagen danach erfolgt keine Rückerstattung der Kursgebühren. Weist der Kunde einen adäquaten Ersatzteilnehmer nach oder gibt es einen „Nachrücker“ gemäß Warteliste, der den Kursplatz übernimmt, kann ein Kunde bis zu 48 Stunden vor Kursbeginn vom Vertrag zurücktreten und erhält gezahlte Kursgebühren abzüglich Bearbeitungsgebühr zurückerstattet
3. Im Übrigen ist die Absage kostenfrei.
§ 5 Rücktritt vom Vertrag/Terminverschiebung durch die Hundeschule
1. Die Hundeschule behält sich vor, vom Vertrag zurückzutreten. Die Hundeschule wird sich stets darum bemühen, anstatt einer Absage einen Ersatztermin anzubieten.
2. Die Hundeschule teilt dem Kunden eine Terminabsage / -umlegung unverzüglich, spätestens aber 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin mit.
3. Im Falle des Rücktritts der Hundeschule schuldet der Kunde der Hundeschule keine Vergütung. Bereits gezahlte Kursgebühren werden unverzüglich zurückerstattet.
§ 6 Zahlungskonditionen
1. Die Preise verstehen sich in EURO und beinhalten die gesetzliche MwSt., soweit geschuldet, und sonstige Preisbestandteile mit Ausnahme ggf. zu erstattender Reisekosten gemäß §5 Abs. 3
2. Die Gebühr für Gruppen- und Einzelstunden ist jeweils im Anschluss an eine Trainingseinheit in bar zu entrichten.
3. Findet die Einzelstunde auf Wunsch des Kunden an einem anderen Ort als dem Sitz der Hundeschule statt, so erstattet der Kunde dem Trainer zusätzlich zu der Unterrichtsvergütung die Anfahrtskosten zu einem Kilometersatz von 0,30 € pro Kilometer zwischen dem Sitz der Hundeschule und dem Trainingsort.
4 Teilnahmegebühren für Angebote in Paketform oder mit begrenzter Stundenanzahl (wie z.B. Beschäftigungskurse) sind vorab bei Anmeldung in Bar oder per Überweisung zu zahlen.
5. Es obliegt der Hundeschule im Einzelfall, ob die Vergütung als Vorauszahlung geltend gemacht wird.
§ 7. Pflichten des Kunden
1. Der Kunde sichert zu, dass jeder teilnehmende Hund ordnungsgemäß behördlich gemeldet ist, vollen Impfschutz hat, und für jeden teilnehmenden Hund eine gültige Haftpflichtversicherung besteht. Auf Verlangen der Hundeschule hat der Kunde den Impfpass, die behördliche Anmeldung sowie die Police der Haftpflichtversicherung vorzulegen.
2. Der Kunde ist verpflichtet, der Hundeschule ansteckende Krankheiten oder eine Läufigkeit des Hundes sowie eine übersteigerte Aggressivität, Angstverhalten oder sonstige Verhaltensauffälligkeit des Hundes, unverzüglich bei Kenntnis anzuzeigen.
3. Der Kunde ist zur Mitwirkung verpflichtet und während der Unterrichtsstunden bei seinem Hund anwesend zu sein.
4. Liegen Umstände gemäß Absatz 2 vor oder sind die Voraussetzungen gemäß Absatz 1 nicht gegeben, ist die Hundeschule berechtigt, den Hund vom Kurs auszuschließen. Der Kunde kann mit einem anderen Hund teilnehmen oder an einem Ersatztermin, soweit möglich und wenn zu diesem Zeitpunkt die Voraussetzungen für eine Teilnahme geschaffen sind.
5. Verstößt der Kunde gegen seine Pflichten gemäß Absatz 1 und 2 oder verhält sich der Kunde selbst in einer Art und Weise, die den Unterricht und/oder das Training der anderen Teilnehmer stört, oder wirkt er in einer Art und Weise auf seinen Hund ein, die den Grundsätzen der Hundeschule für den Umgang mit Hunden widerspricht, ist die Hundeschule berechtigt, ihn dauerhaft vom Unterricht auszuschließen. Bereits verbindlich gebuchte Stunden hat der Kunde zu zahlen.
§ 8Haftung
1. Der Kunde haftet uneingeschränkt für jegliche Schäden, die sein Hund oder seine Begleitperson verursacht, nach Maßgabe der gesetzlichen Haftungsregelungen.
2. Die Hundeschule übernimmt keinerlei Haftung für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die durch die Anwendung der gezeigten Übungen entstehen sowie für Schäden/Verletzungen, die durch teilnehmende Hunde entstehen. Eine Haftung der Hundeschule oder der Trainerin wird grundsätzlich ausgeschlossen, es sei denn es läge grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vor. Soweit die Haftung der Hundeschule ausgeschlossen oder begrenzt ist, gilt das auch für die Haftung von gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitern und Erfüllungsgehilfen der Hundeschule.
3. Soweit der Kunde durch die Trainerin aufgefordert wird, seinen Hund von der Leine zu lösen, übernimmt der Kunde allein die Verantwortung hierfür. Jegliche Begleitpersonen sind durch den Kunde von dem Haftungsausschluss in Kenntnis zu setzen. Die Teilnahme am Unterricht erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung.
4. Kindern unter 16 Jahren ist die Teilnahme an Veranstaltungen nur in Begleitung und unter Aufsicht mindestens eines Elternteils gestattet und erfolgt auf eigenes Risiko der Eltern.
§ 9 Geräte
Soweit Geräte genutzt werden, sind diese erst mit Anweisung der Hundetrainerin zu benutzen.
Die Hundeschulen übernehmen keine Haftung bei Unfällen bei Personen-, Sach- und Vermögenschäden.
§ 10 Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.
§ 11 Urheberrecht
Der Inhalt und die Gestaltung jeglicher dem Kunden von der Hundeschule ausgehändigten Kursunterlagen unterliegen dem urheberrechtlichen Schutz. Die Hundeschule behält sich alle Schutzrechte (einschließlich Markenschutz) ausdrücklich vor. Der Kunde darf sie nur für private Zwecke nutzen und im Rahmen der Privatkopieschranke vervielfältigen. Jede Art der kommerziellen Nutzung oder Verwertung, insbesondere die Vervielfältigung, Verbreitung, Verleih, Vermietung, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Hundeschule.
§ 12 Schlussbestimmungen
Die Vertragssprache ist Deutsch
Sollten einzelne Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen rechtswidrig oder nichtig sein oder werden, so bleiben die weiteren Bestimmungen im Übrigen wirksam.
Höchstadt, 09.01.2026